Philosophie & Zusammenarbeit
Leitstand folgt einer einfachen Überzeugung: Niemand sollte mehr Excel-Exporte hin- und herschicken, nur um zu wissen, welche Systeme es gibt. Statt Dateien zu verwalten, bekommen alle einfach Zugriff auf eine gemeinsame, aktuelle Quelle.
Aus dieser Idee folgt fast alles andere – auch das einfache Preismodell und das bewusst schlanke Datenmodell.
Zugriff statt Datei-Versand
Wissen, das in einer Datei auf einem Laufwerk liegt, ist totes Wissen: Es veraltet, existiert in fünf Versionen und kennt nur derjenige, der es zuletzt angefasst hat.
Leitstand dreht das um: Es gibt eine gemeinsame Landschaft, und Kollegen bekommen einfach Zugriff darauf. Deshalb rechnet Leitstand nicht pro Nutzer ab – eine Lizenz pro Unternehmen, bis zu 100 Nutzer. Es soll keine Hürde geben, jemanden einzuladen.
Lade lieber eine Person zu viel ein als eine zu wenig. Wer mitlesen kann, muss nicht nachfragen.
Praktisch heißt das:
- Neue Kollegen lädst du in Sekunden ein – siehe Nutzer einladen & Rollen vergeben.
- Wer nur schauen will, bekommt eine Viewer-Rolle. Wer pflegt, wird Editor.
- Mehr zum Preismodell: Preismodell.
Verlinken statt ersetzen
Leitstand will nicht dein Wiki, dein Monitoring oder deine Betriebsdoku ersetzen. Diese Werkzeuge sind gut in dem, was sie tun. Das Problem ist nicht ihr Inhalt – sondern dass niemand weiß, wo etwas liegt.
Genau hier setzt Leitstand an: Es ist die strukturierte Klammer über deine vorhandenen, heterogenen Doku-Artefakte. An jede Applikation (und an Infrastruktur, Dienstleister, Fähigkeiten …) hängst du einfach HTTPS-Links – auf:
- die Betriebsdoku im Confluence- oder SharePoint-Wiki
- das Monitoring- oder Grafana-Dashboard
- das Ticket-/Repo-System, die Vertragsablage, die Handbücher
So entsteht ein gemeinsamer Einstiegspunkt, ohne dass du irgendetwas umschreiben musst. Du führst zusammen, was schon da ist – statt eine weitere Insel zu bauen.
Faustregel: In Leitstand steht das „Was, wer, wo" auf hoher Flughöhe. Für jedes Detail setzt du einen Link auf das System, das dieses Detail am besten pflegt.
Der erste Startpunkt im Alltag
Das Ziel: Wenn jemand in der IT etwas sucht oder sich einarbeitet, ist Leitstand die erste Anlaufstelle.
- „Welche App macht eigentlich X – und wer ist dafür zuständig?" → in Leitstand nachsehen.
- „Wo finde ich die Doku / das Dashboard dazu?" → dem verlinkten Eintrag folgen.
- „Was hängt an dieser Plattform, bevor wir sie abschalten?" → in der Landschaft sehen.
Damit wird Leitstand zum Onboarding-Werkzeug: Neue Mitarbeitende verstehen die IT-Landschaft in Minuten, statt sich wochenlang durchzufragen.
Für IT-Leiter und für alle IT-Mitarbeiter
Leitstand hat bewusst zwei Zielgruppen:
| Rolle | Wofür Leitstand dient |
|---|---|
| IT-Leiter & Verantwortliche | Überblick, Steuerung, Nachweise (Audit, NIS2/DSGVO), Abhängigkeiten erkennen |
| Alle IT-Mitarbeiter | Erster Startpunkt zum Suchen, Nachschlagen und Einarbeiten – und zum Auffinden der eigentlichen Doku |
Beide Gruppen arbeiten in derselben Landschaft. Der eine steuert, der andere findet sich zurecht – und beide profitieren davon, dass die Informationen an einem Ort zusammenlaufen.
So arbeitet ihr am besten zusammen
Ein paar Gewohnheiten, mit denen Leitstand für euer Team funktioniert:
- Alle einladen, die mit IT zu tun haben. Lieber großzügig – es kostet keine zusätzlichen Lizenzen.
- Verantwortliche pflegen. Jede App und Plattform sollte eine betrieblich und/oder fachlich verantwortliche Person haben.
- Verlinken statt kopieren. Details bleiben in ihren Systemen; in Leitstand steht der Link dorthin.
- Regelmäßig bestätigen. Über den Bestätigungs-Workflow bleibt die Doku belegbar aktuell – ganz nebenbei im Betrieb.
- Das Dashboard als Wochenroutine. Einmal pro Woche kurz draufschauen, offene Punkte schließen oder delegieren.
Was Leitstand bewusst nicht ist
- Kein Ersatz für Wiki, Monitoring, CMDB oder Betriebsdoku – sondern deren gemeinsamer, strukturierter Einstiegspunkt.
- Keine Detailtiefe um jeden Preis – die Stärke liegt in der hohen, gepflegten Flughöhe.
- Kein Lizenz-Dschungel – ein einfaches Modell, damit Zusammenarbeit nie am Preis scheitert.
Mehr zum Hintergrund: Warum nicht einfach Excel?